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Deficit Spending – modern wie nie

Jeder Student der VWL lernt im ersten, spätestens zweiten Semester, dass es makroökonomische Krisensituationen gibt, in denen Geldpolitik – also die Veränderung der Geldmenge durch die Zentralbank – das geeignete Gegenmittel ist, und andere Situationen, in denen die Fiskalpolitik – also die Veränderung der staatlichen Einnahmen und Ausgaben – dies ist. Insbesondere dann, wenn Bürger und Unternehmen eines Landes die Ertragschancen von Investitionen gering und die damit verbundenen Risiken für sehr hoch halten, werden expansive geldpolitische Maßnahmen kaum bis gar nicht stimulierend auf die Wirtschaft wirken. In solchen Situationen, Read More

Fußball, Fernsehen und Würstchenpreise

„Wer zahlt für die Zukunft der Bundesliga?“, so titelte dieser Tage die Süddeutsche Zeitung, und weiter: „Das Wettbieten um die TV-Rechte beginnt: Die Vereine hoffen auf viel Geld, um mit Klubs aus England mithalten zu können. Für Zuschauer wird sich einiges ändern.“ Gemeint war damit wohl, welcher (oder welche) Programmanbieter den Zuschlag beim demnächst anstehenden Bieterwettbewerb für die Übertragungsrechte 2017/2018 erhalten wird/werden. Möglicherweise war dem Autor aber auch die Doppeldeutigkeit seiner Titel-Frage durchaus bewusst, denn man könnte ja auch fragen: Wo kommt das ganze Geld für den Bundesliga-Zirkus ursprünglich denn eigentlich her?
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